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Landfrauenverband Minden-Lübbecke
Deutscher Landfrauenverband

aid Ernährungsführerschein – ein erfolgreiches Projekt!

LandFrauen setzen sich seit vielen Jahren mit unzähligen Projekten dafür ein, dass HausWirtschaft als Alltagskompetenz wieder eine stärkere Bedeutung beigemessen wird. Der aid-Ernährungsführerschein ist ein weiteres Angebot von LandFrauen zur Ernährungsbildung und ein wichtiges Instrument zur Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern in der Grundschule.


Um den aid-Ernährungsführerschein in den Schulen bekannt zu machen und langfristig als Regelangebot zu etablieren, haben sich der aid infodienst e.V. und der Deutsche LandFrauenverband e.V. zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Seit Projektstart 2007 haben 50.000 Kinder den aid-Ernährungsführerschein mit Unterstützung von LandFrauen absolviert. Bis zum Projektende im Februar 2011 werden ihn weitere 100.000 Kinder ablegen.


Im Herbst 2008 haben das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam die bundesweite Kampagne „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ins Leben gerufen. Die Verbreitung des aid-Ernährungsführerscheins in Kooperation mit dem Deutschen Landfrauenverband durch den Einsatz von LandFrauen als externe Fachkräfte wird im Rahmen der Kampagne gefördert.

Was haben Landfrauen damit zu tun?

Seit November 2007 bringen LandFrauen den aid-Ernährungsführerschein an die Grundschulen. Sie verfügen über eine hauswirtschaftliche oder ernährungswissenschaftliche Berufsausbildung, eine pädagogische Zusatzqualifikation und haben viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Bundesweit geben ihm mittlerweile 274 Landfrauen ein Gesicht – ein wichtiger Katalysator für das Unterrichtsmaterial des aid infodienstes.


LandFrauen unterstützen die Lehrkräfte bei der Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins, indem sie Teile der Unterrichtseinheiten in der Klasse durchführen und der Lehrkraft für das gesamte Projekt beratend zur Seite stehen. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, den Kindern wichtige Grundlagen z.B. zu Küchentechniken und Hygiene zu vermitteln. Die Kinder lernen u.a. kleine, einfache und gesunde Gerichte zuzubereiten. Zum anderen begeistern sie Lehrerinnen und Lehrer für das Thema und motivieren dazu, den aid-Ernährungsführerschein nachfolgend selbstständig und regelmäßig im Unterricht durchzuführen. So sorgen sie für eine optimale und nachhaltige Verbreitung des Konzeptes.



Wie finden Schulen eine LandFrau in ihrer Region?


Kinder der dritten und vierten Klasse können mit Unterstützung einer LandFrau als externer Fachkraft den aid-Ernährungsführerschein ablegen. Die Einsätze der LandFrauen in den Schulen sowie die Medienpakete zum aid-Ernährungsführerschein werden mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der bundesweiten Kampagne „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ finanziert. Den Schulen entstehen nur Kosten für Kopien und ca. 3,00 bis 5,00 € pro Kind für die Lebensmittel, die beim aid-Ernährungsführerschein verarbeitet werden.


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