Wir über uns
Der LandfrauenService ist ein Zusammenschluss von Frauen und Männern im ländlichen Raum, die Serviceleistungen gemeinsam vermarkten.
Angefangen hat alles mit dem Haushaltsservice und seinen regionalen Spezialitäten. Landfrauen, die gut kochen können und Freude daran haben, bereiten leckere Speisen für Familienfeiern, Betriebsfeste und ähnliches in einer dafür eingerichteten Küche zu. Das Essen wird liebevoll dekoriert und es schmeckt wie zu Hause.
Hinzugekommen sind die Gästeführerinnen, mit denen Besucher die Sehenswürdigkeiten im Mühlenkreis erleben können. Vielen Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus wurde auf diese Weise der Kreis Minden-Lübbecke näher gebracht. Entdecken auch Sie verborgene Schönheiten unserer Region: die Herrenhäuser und ihre Parks, die Storchenroute, das Große Torfmoor oder die verschiedenen Mühlen.
Wir Landfrauen sind auch Partner der Schulen in Sachen gesunde Ernährung! Die Ernährungsfachfrauen und Botschafterinnen heimischer Agrarprodukte zeigen Schzulklassen in der Praxis, wie aus hochwertigen Lebensmitteln leckere Mahlzeiten entstehen, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen und wie wir unsere Gesundheit erhalten. So wird schon bei den Kindern der Grundstein für eine gesunde Lebensführung gelegt, was dann häufig auch in die Familien weitergetragen wird. Das Gesunde Frühstück für Erstklässler, der Ernährungsführerschein für Drittklässler, Projektunterricht im offenen Ganztag und Projekte für Kindergärten werden von unseren Fachfrauen geleitet.
Bildungsangebote rund um den Tisch bietet unser Projekt FaBiAn (FamilienbildungBildungAnno 2003). Hier erlernen Kursteilnehmer all die Fertigkeiten und Kenntnisse, die die Führung des „kleinen Familienunternehmens Haushalt“ erleichtern.
In Zusammenarbeit mit der Tafel Lübbecker Land haben wir eine Lehrküche sowie Schulungsräume in Lübbecke, Geistwall 20 (ehemals Nike-Küche) eingerichtet.
In unseren Seminaren vermitteln wir hauswirtschaftliche Fertigkeiten, Kochkurse zu jahreszeitlich bezogenen Themen, Gesprächskultur, Ernährung, Bewegung, Kurse zum Autofahren, Gärtnern, Dekorieren, Basteln und Nähen.
Dabei liegt uns der Bezug zu Landwirtschaft, regionalen und saisonalen Produkten immer besonders am Herzen. Die Seminare sind nicht an die Lehrküche gebunden, gerne kommen wir auch zu Ihnen!
Ein Schwerpunkt ist die Ausbildung zur Hauswirtschafterin nach § 45/2 Berufsbildungsgesetz, die in 210 Stunden zum staatlich anerkannten Berufsabschluss führt. Durch unsere intensive Schulungsarbeit haben gerade Frauen mit Migrationshintergrund hier eine gute Möglichkeit einen Abschluss zu erlangen und sich mit unseren deutschen Gepflogenheiten auseinanderzusetzen. So finden sie leichter eine Arbeitsstelle. Diesen Lehrgang bieten wir zusammen mit der evangelischen Erwachsenenbildung an.
Der Lehrgang zur Familienpflegehelferin und Familienbetreuerin befähigt die Teilnehmer nach 90 Unterrichtsstunden, in denen hauswirtschaftliche Versorgung, die Grundpflege und die Kommunikation vermittelt werden, Familien in den Bereichen Hauswirtschaft und Pflege zu unterstützen. Der Bereich Pflege wird durch Parivital abgedeckt.
Wir ermöglichen Frauen und Männern sich zu qualifizieren, vermitteln Arbeit und geben unsere Kenntnisse an viele Menschen weiter.
Der Landfrauenservice hat eine Büroleiterin eingestellt, die für die Koordination der Termine und die Verwaltung zuständig ist.
Geleitet wird der Landfrauenservice ehrenamtlich von einem Vorstandsteam.
Unser Ziel ist die Förderung von Bildung und Erziehung, die Förderung der Jugendhilfe sowie die Stärkung des ländlichen Raumes.
Zur Verwirklichung der vorgenannten Zwecke, wird der Verein vor allem wie folgt tätig:
Familienhilfe, Seminare zur Vermittlung von Alltagskompetenzen.
Für unterschiedliche Zielgruppen, qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit für den ländlichen Raum.
Wir bilden wertvolle Netzwerke im Kreisgebiet und darüber hinaus (mit Familienzentren, Schulen, Tafel, Parivital, ev. Erwachsenenbildung).
Wir stärken mit unserer Arbeit die kleinste gesellschaftliche Zelle, die Familie, denn wenn dort „haushalten“ gelernt wird, ist dies eine reelle Chance für ein Leben ohne staatliche Hilfen, was wiederum die Kommunen, Kreise und unser Land entlastet, eine bessere Lebensqualität für uns alle.






